Titel: Kinesiologie Heike Eberhart-Hirschmann, wenn die Trauer vor Freude zu weinen beginnt ... Die Freudentränen der Trauer

"Ich bin grundlos traurig, ich muss oft weinen - einfach so!" - so zusammengefasst das Anliegen einer ganz wunderbaren jungen Frau.

Die Trauer sitzt tief und dunkel in der Brust. Der Kopf rattert und raucht, weil er vergeblich versucht Erklärungen zu finden.
Und so treten wir in Dialog - mit der Trauer, die da im Herzen hängt wie eine Gewitterwolke kurz vorm Platzen.
Hallo, schön dass du da bist! Wir begrüßen die Trauer, laden sie ein. Nehmen sie an als einen Teil von uns.



Es gibt keine schlechten Gefühle
Wer hat denn das Gefühls-Lexikon geschrieben, in dem steht dass Trauer Pfui und Glück Hui bedeutet?
Ohne die Kälte zu kennen, würd ich nicht wissen, wann mir heiß ist - und umgekehrt. Ohne die Finsternis der Nacht, hätte das Licht des Tages eine andere Bedeutung - und umgekehrt. Und ohne Trauer, würde das Glück vielleicht ganz schön traurig aussehen ;)

Und schon verändert sich was! Die junge Frau beschreibt ihr inneres Bild: "Das Gefühl in der Brust wird leichter. Die Trauer beginnt zu weinen. Vor Freude!"

Ich hab Gänsehaut. Die Trauer, die vor Glück weint, weil sie endlich da sein darf - als Teil von uns, der zum Leben dazugehört, was für ein wunderschönes Bild. DANKE!

Deine Gefühle wollen gefühlt werden - deswegen heißen sie ja Gefühle :)
HappyDay, deine Heike