Titel:

Windel-Tabu XXL

- eine Mutmachergeschichte


Es gibt Themen, über die spricht man nicht gerne, wie Einnässen, Einkoten, Toilettenverweigerung. Hier eine Mutmachergeschichte und wie die Kinesiologie unterstützen kann.

Marie ist 7. Wenn die große Seite drückt, dann muss rasch eine Windel her, den ohne die bleibt das Kacki wo es ist - nämlich drinnen! Das belastet. Sowohl für Marie, als auch ihre Eltern ist die Situation schwierig.

Der reflektierte Elternteil unternimmt Erklärungsversuche, spult zurück, vermutet und sucht nach Lösungen. Im Fall Marie gab's tatsächlich einen Vorfall. Vor einiger Zeit wurde huschhusch beim Kinderarzt ein Zwang-Einlauf gemacht. Viele Tränen, viel Scham und viel Schreck bei den Eltern.
Eine Erinnerung kann Auslöser sein, muss aber nicht die alleinige Ursache eines Verhaltens sein.
"Ohne Windel kann ich nicht Kacki"! An dem Thema habe ich sowohl mit Marie als auch mit ihrer Mama gearbeitet.

Der "Bauchweh-Elefant" in Marie schildert ihre Befindlichkeiten, Bachblüten helfen Mut zu fassen und zu versuchen aufs Klo zu gehen. Die Mama erkennt dass die Windel auch Brücke ist und die Abnabelung und das Loslassen hinauszögert. Als für die Mama klar wird, dass Marie ihren Weg gehen kann und Marie ihren Selbstwert erkennt, wird die Windel überflüssig. Nach nur wenigen Sitzungen landet das Kacki dort wo es hin soll - im Klo!

Natürlichkeit kennt kein Tabu :)
deine Heike